Kultur

Das erste Mal in Sardinien, das war 1976.

Damals hatten wir gerade den Sprachkursus Italienisch bei Frau La Valva an der Uni Bielefeld absolviert. In einem der Kapitel des von ihr geschriebenen Italienisch-Lehrbuches machte sie uns mit  Sardinien bekannt, dem Land  wo die Ureinwohner Nuragher genannt werden, die in zweistöckigen Turmhäusern, den Nuraghen, gelebt haben. Das karge Land geteilt durch zwei  schwer zugängliche Gebirgszüge; das Land der Hirten mit ihren riesigen Schafherden; das Land der Domus dei Janas, der Feenhöhlen, die dicht unter hochgelegenen Felsenplatten zu finden sind und so genannt werden, weil der Wind dort seine Melodien singt und pfeift. Man steigt hinauf auf einen Felsvorsprung und horcht hinein in die darunter liegende zumeist flache Höhle.  weiter lesen

 

BangeTage in Budapest

Mitten im Flüchtlingsdrama

Schon seit einiger Zeit habe ich mein Herz an Ungarn verloren, genauer gesagt an Budapest, denn viel mehr war mir noch nicht beschieden, von dem Land meiner Träume zu sehen.
Bei meiner dritten Fahrt war das grundlegend anders.  weiterlesen

Glück gehabt

Hätte Antonia in der vergangenen Nacht bei offenem Fenster geschlafen, wäre sie durch das Krähen des Gockels aus Nachbars Hühnerhof geweckt worden, und zwar um Punkt Sechs. Aber sie hatte ihre Fenster geschlossen, weil die Eisheiligen noch einmal mit Nacht-Temperaturen von unter Null Grad angekündigt waren. Da konnte der Hahn krähen so viel er wollte, Antonia hörte nichts.Es war Montag. „O Gott, das ist jetzt nicht wahr!“ Mit einem Ruck war Antonia in ihrem Bett hoch geschreckt und sofort wieder in die Kissen zurück gesunken.  weiterlesen